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<pre>Somit bekam der nunmehr verpflichtete Torsten Frings eine Truppe in die Hände, die in den letzten acht Ligaspielen für keinen einzigen Punktgewinn zu haben war — echte Traumjobs sehen zweifelsohne ein kleines Bisschen anders aus.  <p> Dazu braucht es auf jeden Fall einen Heimsieg gegen Werder Bremen. Im Normalfall wäre die Borussia auch haushoher Favorit für dieses Duell, doch in der derzeitigen Situation, ist dies alles andere als sicher.  <p>  Angesichts dieser verinnerlichten Loser-Mentalität muss naturgemäß auch die starke Bilanz gegen die Bayern massiv an Wert verlieren; nach Monaten der Enttäuschungen käme es nun schon überraschend, wenn Gladbach auch nur mit einer halbwegs breiten Brust in München erscheint. <p> Bekanntlich war die Offensivmaschinerie des BVB zuvor nur äußerst stockend ins Rollen gekommen, derweil sich der Liga-Neuling in den vorherigen vier Runden als überaus widerstandsfähig erwies. <p>  Selbst das 0:3 gegen den FC Bayern — die bis dato einzige Saison-Schlappe — ließ die Gewissheit zurück, dass sich die Mannschaft von Dirk Schuster in der deutschen Eliteliga nicht verstecken muss: So wäre etwa der VfL Wolfsburg jüngst nicht böse gewesen, hätte es in der Allianz Arena zu einer ähnlich gnädigen Niederlage gereicht.  </pre>


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<pre>Man darf gespannt sein, ob Tuchel rotieren lässt bzw. wer für die Partie in Leverkusen fit ist. Marco Reus und Sven Bender dürften noch kein Thema sein.  <p> Der BVB hat in der „Englischen Woche“ eine eindrucksvolle Serie hingelegt. Darmstadt, Wolfsburg und Freiburg konnten besiegt werden, wobei vor allem die beiden ersten Erfolge sehr eindeutig waren. Der BVB fertigte Darmstadt mit 6:0 ab und fügte den Wolfsburgern in der Volkswagen-Arena eine 1:5-Pleite zu.  <p>  Diese ligaweit beneidete Tugend hat sich erst am vergangenen Wochenende wieder bezahlt gemacht. Nutzten die Herthaner doch ihre einzige echte Strafraumaktion zum 1:0-Heimerfolg über die TSG Hoffenheim, mit dem sie vor dem 1Spieltag bereits auf sieben Siege zurückblicken. <p> Wie bereits bei den vorherigen Rückschlägen warteten die Dortmunder auch in der Audi-Stadt mit einer völlig verschlafenen ersten Halbzeit auf: Angesichts des früh zu beklagenden Rückstands hatten die Gäste bald alle Hände voll damit zu tun, wenigstens eine totale Blamage abzuwenden. <p>  – Historisch gesehen war es nie eine gute Idee, fröhlich pfeifend in den „Krieg“ zu ziehen: Ben-Hatira kann den Beginn der sich abzeichnenden Derby-Schlacht dennoch kaum erwarten.  </pre> 


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<pre> Gegen die Schwaben muss in allen Belangen eine Leitungssteigerung her. Mehr Kampfbereitschaft, mehr Einsatzwillen und vor allem müssen die Zweikämpfe angenommen werden. Ansonsten wird es auch gegen den Aufsteiger nicht für einen Sieg reichen.  <p> Die Leipziger hatten in der letzten Saison auswärts immer wieder Probleme (7 Auswärtspleiten!) und sie in der Vorbereitung lief auch nicht alles perfekt.  <p>  Gemeinsam mit Götze und Schürrle könnte der Ex-Gladbacher im weiteren Saison-Verlauf eine kreative Achse bilden, die dem am Niederrhein ausnahmsweise einmal blass gebliebenen Batshuayi das Leben denkbar einfach macht. <p>  Hatten sich die Oberbayern in ihren ersten fünf Heimspielen noch mit mickrigen zwei Törchen begnügt, wurde diese Ausbeute nun innerhalb der zweiten Halbzeit mehr als verdoppelt: ein Torrausch, gegen den nun gewiss auch der FC Köln nur wenig einzuwenden hat. <p>  In Dortmund gab es für 1899 in der jüngeren Vergangenheit nur wenig zu holen. Hoffenheim kassierte bei den letzten vier Auftritten im Signal Iduna Park ausschließlich Niederlagen.  </pre>


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<pre> Wie das Schicksal der vorjährigen Pendants aus dem Süden (Freiburg und Stuttgart) vermuten lässt, wird es wohl auch in dieser Spielzeit zumindest einen der beiden gefährdeten Kollegen erwischen — die Wettfreunde sagen diesbezüglich vor allem Werder ein unerfreuliches Frühjahr voraus.  <p> Das rührt wohl nicht zuletzt daher, dass Hoffenheim in der Direktbilanz deutlich das Nachsehen hat.   <p> Immerhin ist die Behauptung nicht übertrieben, dass der Weg in die Champions League in der laufenden Spielzeit nahezu ausschließlich über den Signal-Iduna-Park führt — allein in der eigenen Arena wurden die Westfalen ihren Ansprüchen mit großer Verlässlichkeit gerecht. <p>  Tröstete beim 2:4 im CL-Achtelfinale aber zumindest noch die (vergeblich) demonstrierte Moral über die irritierende Abwehrschwäche hinweg, fiel es bei der danach erlittenen 0:2-Pleite gegen den FSV Mainz schon deutlich schwerer, einen solchen unbedingten Willen zu erkennen.  <p> Mit zudem neun Niederlagen war die Mannschaft von Andre Breitenreiter die fünftschlechteste Auswärtsmannschaft der Liga.  </pre>


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<pre> Wiederum nur wenige Tage später steht dann am 1Spieltag das Bundesliga-Duell schlechthin, der „Clasico Germanico“ zwischen den Bayern und Borussia Dortmund, auf dem Plan.  <p> Dortmund hat sich mit dem Dreier im Borussenduell gegen Gladbach (3:2) und dem insgesamt dritten Sieg an den letzten vier Spieltagen (zudem ein 2:2 bei den Bayern) an die europäischen Startplätze herangepirscht. Selbst Rang vier ist nur noch vier Zähler entfernt. In Sinsheim konnte der BVB die letzten vier Gastspiele alle gewinnen. In den zwölf Auswärtsspielen bei der TSG zuvor hatte Dortmund nur zwei Dreier geholt.  <p>  Grund genug für Manager Max Eberl, in der seit Wochen im Raum stehenden Trainerdebatte endlich Nägel mit Köpfen zu machen: „Andre Schubert hat sich immer stärker in den Fokus gebracht. In der Länderspielpause werden wir Zeit finden, in Ruhe über alles zu reden.“ <p>  Auf diesem Relegationsplatz steht der kommende Gegner Heidenheim. Beim 1:3 in Stuttgart am vergangenen Spieltag kassierte der FCH die siebte Pflichtspielpleite am Stück. Bei jeder dieser Niederlagen gab es mindestens zwei Gegentore und in sechs Fällen sogar mindestens drei Gegentreffer. Allein in der Bundesliga sind die Ostälbler seit neun Partien sieglos und damit nach dem VfL am zweitlängsten.  <p> Seine Worte wurden scheinbar erhört — und er hat sich mit zwei Toren selbst daran gehalten.  </pre>


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